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Speicheraufbau der Chipkarten Der Speicher besteht aus 256 linear addressierbaren Bytes. 2,5ms - 5ms pro Byte je nach geschriebenen Daten (Herstellerangabe). Die SLE 4442 Chipkarte enthält zudem einen Geheimcode (PIN) basierten Schreibschutz. Der Geheimcode ist selbstverständlich nur lesbar, wenn die Karte vorher mit eben diesem Code freigeschaltet wurde. In der Regel hat man erst bei Abnahme einer größeren Menge von Karten von Siemens einen Einfluß auf den Inhalt dieser Bytes. CERRCNT - Fehlerzähler eines SLE4442 Chips lesen Syntax: CERRCNT (fd) Funktion: Diese Funktion meldet die Anzahl der möglichen Anmeldeversuche. Inhalt und Länge des ATR Codes sind projektabhängig. Dieser Wert wird gemeldet. Die Karten haben eine Nutzdatengröße von 256 Bytes. Beachten Sie, daß der Chip einen Fehlerzähler enthält, der bei jedem Anmeldeversuch heruntergezählt wird. Dier ersten 32 Datenbytes können einzeln gegen Änderungen geschützt werden. SLE4432 und SLE4442 sind EEPROM Chipkarten der Siemens AG. Nur bei einem erfolgreichen Anmeldeversuch mit einer korrekten Geheimzahl kann der Fehlerzähler wieder auf den Ausgangswert zurückgesetzt werden. Zur Anmeldung kann diese Funktion in zwei Varianten verwendet werden: Variante 1 führt die Anmeldung mit der numerisch angegebenen PIN-Nummer aus, während der Code bei Variante 2 im String Nummer$ übergeben wird. Jedes gesetzte Bit im Fehlerzähler steht für einen Versuch. Die ersten Bytes enthalten eine Hersteller oder Projektkennung, die bereits bei der Kartenherstellung teilweise beschrieben und schreibgeschützt wird. Der Chip wird unwiderruflich schreibgeschützt, wenn alle Fehlversuche aufgebraucht sind. CPIN - Anmeldung eines SLE4442 Chips per Geheimcode Syntax: 1 - CPIN (fd, Nummer[, Max]) 2 - CPIN (fd, Nummer$[, Max]) Funktion: Bevor auf eine SLE4442 geschrieben werden kann, muß diese mit einer Geheimzahl zur Mitarbeit überredet werden. Ergebnis: Die Anzahl von erlaubten Fehlversuchen bei Erfolg, bei Fehler wird ein negativer Fehlercode aus errno. Alle anderen Daten der Karte können jederzeit gelesen werden. Wird der Parameter nicht angegeben, so wird automatisch der höchste mögliche Wert Drei verwendet. Die Kartendaten können erst dann verändert werden, wenn der korrekte Geheimcode zur Karte gesendet wurde. h gemeldet. Das Umprogrammieren dauert ca. Für SLE4442 gilt zusätzlich: In einem separaten Datenbereich befinden sich ein Fehlerzähler und ein drei Bytes langer Geheimcode. Maximal drei Versuche sind möglich, da der Fehlerzähler nur drei Bits enthält. Dieser Schutz ist unwiderruflich. Der Zähler wird gelesen und die Anzahl der gesetzten Bits wird gezählt. Cachefunktionen unterstützt der Chip nicht. Beim Beschreiben der Karte wird jedes Byte einzeln geschrieben. Die Karte läßt höchstens drei fehlerhafte Versuche zu, den Geheimcode zu senden, danach wird die Karte unwiderruflich schreibgeschützt. Der Fehlerzähler enthält die Anzahl der möglichen Freischaltversuche, die noch möglich sind, bevor die Karte unbrauchbar wird. Der Parameter Max gibt an, auf welche Anzahl von Versuchen der Fehlerzähler eingestellt werden soll, wenn ein Anmeldevorgang gelungen ist. Bei kleinen Stückzahlen muß man nehmen, was geliefert wird. Siehe dazu die Funktion CERRCNT. Bitte beachten Sie, daß diese Funktion die PIN Bytes in der umgekehrten Reihenfolge verarbeitet als der alte MAKWCR Controller, welcher die Bytes irrtümlich verkehrtherum verglich. Diese Bytes entsprechen dem ATR Code nach ISO7816.
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